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	<title>hierbleibich.de &#187; Wirtschaft</title>
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	<description>hier fühl ich mich wohl, hier bleib ich</description>
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		<title>Der kleine Laden um die Ecke: Geh endlich Pleite!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 10:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Danzas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dienstleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich gehöre ja eher zu den romatisch veranlagten Personen. Der kleine Laden um die Ecke liegt mir am Herzen. Ob als Buchladen wie im Film &#8220;eMail für Dich&#8221; mit Meg Ryan oder der kleine Spielzeugladen in unserem Stadteil. Man freut sich auf liebevolle kleine Läden mit begrenzter Auswahl, freundlichem Personal und dem Wissen, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehöre ja eher zu den romatisch veranlagten Personen. Der kleine Laden um die Ecke liegt mir am Herzen. Ob als Buchladen wie im Film &#8220;eMail für Dich&#8221; mit Meg Ryan oder der kleine Spielzeugladen in unserem Stadteil. Man freut sich auf liebevolle kleine Läden mit begrenzter Auswahl, freundlichem Personal und dem Wissen, dass man etwas Gutes tut (für den Laden und den Stadtteil).</p>
<p>Doch leider ist diese romantische Vorstellung auch nur ein Klischee. Und es gibt eben auch &#8220;kleine Läden um die Ecke&#8221;, denen man nicht anderes wünschen kann, dass sie endlich verschwinden und Platz für einen anderen Laden machen.</p>
<p>Es ist Donnertags, 9.34 Uhr. Ich möchte für meine Nichte einen kleinen Arztkoffer zum Spielen für Weihnachten kaufen. Eigentlich gehöre ich zur Kategorie Frühaufsteher. Da ich aber weiß, dass die kleinen Läden nicht alle schon so früh aufmachen, habe ich mir etwas Zeit gelassen. Ich stehe als vor dem kleinen Spielzeugladen um die Ecke und er hat geschlossen. Öffnung erst um 10.00 Uhr. Schade eigentlich.</p>
<p>Aber es gibt ja noch ein paar von diesen unsympathischen &#8220;Ketten&#8221; in diesen unsympathischen Einkaufscenter nur 100 Meter entfernt, dann kann ich da ja mal nach Schuhen gucken (der kleine Schuhladen um die Ecke macht auch erst um 10.00 Uhr auf). 20 Minuten später habe ich neue Schuhe und stehe wieder vor dem kleinen Spielwarenladen um die Ecke. Innen sieht man zwei Verkäuferinnen, die aber keine Ambitionen zeigen den Laden schon um 9.55 Uhr zu öffnen. Na ja, die haben sicher noch was wichtiges zu besprechen.</p>
<p>Es wird 10.00 Uhr. Die Kirchturmglocken Läuten, der Laden ist immer noch zu. Deutlich bin ich am Eingang zu sehen. Ich schaue mich um und sehe einen fleißigen Verkäufer vom Nachbarladen (Schmuck), der bereits seit 10 Minuten seine Tür geöffnet hat und Warendisplays vor die Tür schiebt. Ich schaue ihn hilfesuchend an, er schaut mich an, zuckt mit den Schultern und zeigt mir damit fast ein kleines Entschuldigung für das Verhalten seiner &#8220;Kollegen&#8221; im Spielwarenladen.</p>
<p>10.01 Uhr, der Spielzeugladen wir aufgeschlossen, die Tür öffnet sich. Die Verkäuferin schiebt ein Display aus der Tür und stellt ihn auf. Sie flucht laut über das Wetter (es regnet nicht) und geht wieder rein. <strong>Kein</strong> freundliches &#8220;Guten Morgen&#8221;, <strong>keine Begrüßung</strong> des einzigen Kunden (mich), NICHTS.</p>
<p>Sie schiebt ein zweites Display raus. Wieder verpasst sie die Chance mich in das Geschäft einzuladen. Ich frage freundlich &#8220;darf ich bereits eintreten&#8221;? &#8220;Sicher&#8221; ist die kurze Antwort. Ich gehe an Ihr vorbei, direkt zur Kasse und sage der 2. Verkäuferin was ich will (Produkt + Marke). Das Produkt ist da, natürlich etwas teuerer als im Internet, aber egal. Sie gibt mit den Arztkoffer, ich bezahle und verabschiede mich mit einen freundlichen &#8220;Auf Wiedersehen und einen schönen Tag noch&#8221;. Eine Antwort erhalte ich nicht.</p>
<p>Den schönen Tag wünsche ich den beiden Damen wirklich. Aber das &#8220;Auf Wiedersehen&#8221; war gelogen. Beim nächsten Mal bestelle ich das Produkt günstiger im Internet. Da werde ich wenigstens elektronisch freundlich begrüßt und verabschiedet&#8230;.</p>
<p>PS: Zum Glück gibt es auch noch wirklich keine romantische Läden mit freundlichem Personal. Aber es gibt eben auch Läden, die diese Aufgabe nicht erfüllen.</p>
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		<title>Spritfresser Willkommen</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 08:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hape Shinoda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Industrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Autoindustrie hat Probleme, massive Probleme. Sie verkauft keine Autos mehr. Oder zu wenig Autos. Es gibt viele Politiker und Umweltaktivisten, die auch wissen warum das so ist: Die zur Zeit hergestellten Autos Verbrauchen zuviel Sprit. Die Autohersteller haben den Trend verpennt. Die Leute können sich spritfressende Auto nicht mehr leisten. Vor allem die amerikanische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autoindustrie hat Probleme, massive Probleme. Sie verkauft keine Autos mehr. Oder zu wenig Autos. Es gibt viele Politiker und Umweltaktivisten, die auch wissen warum das so ist: Die zur Zeit hergestellten Autos Verbrauchen zuviel Sprit. <strong>Die Autohersteller haben den Trend verpennt.</strong> Die Leute können sich spritfressende Auto nicht mehr leisten. Vor allem die amerikanische Autoindustrie mit Ihren Spritfressern bekommt das deutlich zu spüren. Doch auch die deutsche Industrie &#8211; mit Ihren im Vergleich zu amerikanischen Fahrzeugen geradezu spritarmen Autos, hat Probleme. Offensichtlich gibt es noch andere Gründe für die Misere (&#8220;selbstverständlich&#8221; ist das die Weltfinanzkrise).</p>
<p>Aber zurück zum Thema: Die Behauptung, dass die Industrie verpennt hat, sparsame Autos zu produzieren. <strong>Diese Behauptung ist schlicht und ergreifend falsch.</strong> Fast jeder Konzern hat Autos im Angebot die mehr oder weniger Sprit verbrauchen. Dabei müssen wir gar nicht auf das 3-Liter Auto schielen. Fast immer gibt es Modelle die ähnlich sind (in Ausstattung, Leistung, Preis) aber einen unterschiedlichen Spritverbrauch haben. So kommen moderne Diesel mit 170 PS daher und haben einen Durchschnittsverbrauch von 5 Liter. Das gleiche Modell gibt es auch in der 200 PS Benziner Variante zum gleichen Preis mit einem Durchschnittverbrauch von 8 Liter (&#8220;Super&#8221; wohlgemerkt). Das Drehmoment ist beim Diesel höher, die &#8220;gefühlte Leistung&#8221; also besser. Aber auf dem Tacho endet der Diesel bei 225KM/h, der Spritfressende Benziner schafft es auf 235KM/h. Wie oft dieser Unterschied ausgefahren werden kann liegt im Promillebereich. Wenn er überhaupt jemals (außer bei einer Testfahrt) ausgefahren wird. Und trotzdem verkauft sich der spritfressende Benziner wie geschnitten Brot. <strong>Offensichtlich haben die Verbraucher es weder nötig Sprit zu sparen, noch wollen sie es aus ökologischen Gesichtspunkten</strong>.</p>
<p>Was bitte soll die schlafende Autoindustrie denn machen, wenn die Verbraucher keine eindeutigen Signale zeigen und Grundsätzlich die spritsparenden Varianten kaufen?</p>
<p>Natürlich gibt es das gleiche Modell auch noch in der 105 PS Diesel Version un dem Verbrauch von 4,5 Liter. Hier kann man noch ausführen, dass der Verbraucher mehr Power will. Aber wenn er bei der gleichen Leistung bereits ist einen Spritfresser zu kaufen, dann bringen alle Versuche von noch sparsameren Autos NICHTS. <strong>Die Autoindustrie ist gefangen in dem Kaufverhalten der Kunden.</strong></p>
<p>Es macht also keinen Sinn auf die Automobilindustrie einzuprügeln. Die Prügel verdienen die Verbraucher. Oder die Gesetzgeber die es Jahr für Jahr (seit 1974) verschlafen, einfach den Verbrauch eines KFZ auf X-Liter zu beschränken. Mehr als 7 Liter darf ein Auto im Durchschnitt nicht verbrauchen. Punkt. Das wäre ohne Probleme möglich, aber wird nicht umgesetzt. Wer glaubt das wäre das Ende von Porsche, der irrt. Die Herausforderung mit 7 Liter Durchschnittverbrauch einen 250 KM/h schnellen Sportwagen zu bauen ist nicht schwierig umzusetzen. Und es würde nur wenige Jahre dauern, bis man auch mit einem Durchschnittverbrauch von 5 Liter die 300KM/h Marke knackt. Aber der Verbraucher will das ja gar nicht. Und die Politiker sehen offensichtlich auch keinen Handlungsbedarf.</p>
<p>Hape Shinoda</p>
<p>PS: Amerika wird hier sicher bald die Vorreiterrolle übernehmen. Ich warte nur auf das Gesetz von Arnold Schwarzenegger, wo er genau diesen Vorschlag umsetzen wird in Kalifornien.</p>
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		<title>Barack Obamas bester Wahlhelfer: Präsident Bush</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 11:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hape Shinoda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Frauen, Schwarze und Hispanics sind die Wählergruppen, die Barack Obama zum Sieg geführt haben. Millionen Erstwähler haben sich registriert, um Barack Obama zu wählen. Barack Obama ist jung, cool, charismatisch. Er ist der schwarze John F. Kennedy. Obendrein ist er sportlich, volksnah und ein sehr guter Redner. Es gibt kaum eine Schlagzeile, die nicht von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen, Schwarze und Hispanics sind die Wählergruppen, die Barack Obama zum Sieg geführt haben. Millionen Erstwähler haben sich registriert, um Barack Obama zu wählen. Barack Obama ist jung, cool, charismatisch. Er ist der schwarze John F. Kennedy. Obendrein ist er sportlich, volksnah und ein sehr guter Redner. Es gibt kaum eine Schlagzeile, die nicht von den Vorzügen Obamas als Lobeshymne berichtet. Mittlerweile könnte man der Meinung sein, Obama ist ein Heiliger. Ein Übermensch. Oder er kommt zumindest ziemlich nah dran.</p>
<p>Aber die Wirklichkeit sieht noch etwas anders aus. Der wichtigste Grund für den Erdrutschsieg Obamas war die Tatsache, das Präsident George W. Bush unser Land ins Chaos gestürzt hat. Ein ungerechter Krieg (Irak), eine verfehlte Umweltpolitik, eine gigantische Finanzkrise. Überall auf der Welt ist Amerika unten durch &#8211; hier in Deutschland schon seit 2003. Und als ob das nicht schon reichen würde, ist Amerika nun auch noch Bankrott und das Volk spürt die Auswirkungen an jeder Ecke des Landes. Die US Medien haben sich (auch meiner Meinung nach 4 Jahre zu spät) auf Präsident Bush als den Schuldigen eingeschossen. Die Amerikaner sind aufgewacht, die Bildungselite trommelt für einen Wechsel, Stars werben für einen Wechsel, das Volk interessiert sich plötzlich für Politik.</p>
<p>Und DANN kam Barack Obama (Demokrat) und John McCain (Republikaner, wie Bush). </p>
<p>Jetzt durften und mussten die Menschen entscheiden was sie wollen. Und sie haben sich entschieden.</p>
<p><strong>Gegen McCain, gegen die Republikaner, gegen George W. Bush.</strong></p>
<p>Hape Shinoda</p>
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		<title>Die Profiteure der Bankenkrise</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 10:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Danzas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[bankenkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Banker behauptete im Fernsehen, es gäbe keine Profiteure der Bankenkrise. Genau so wie das Geld ja nur auf dem Papier viel Wert war, ist es nun halt wieder weniger Wert. Ich sehe das ganz anders und habe dazu ein klare Meinung. Zur Erinnerung: Die amerikanischen Verbraucher haben in den letzten Jahren gigantische Schulden angehäuft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Banker behauptete im Fernsehen, es gäbe keine Profiteure der Bankenkrise. Genau so wie das Geld ja nur auf dem Papier viel Wert war, ist es nun halt wieder weniger Wert. Ich sehe das ganz anders und habe dazu ein klare <strong>Meinung</strong>.</p>
<p>Zur Erinnerung: Die amerikanischen Verbraucher haben in den letzten Jahren gigantische Schulden angehäuft und von dem Geld z.B. Immobilien gekauft. Diese Immobilien wurden gebaut (von amerikanischen Arbeitnehmern), der amerikianischen Wirtschaft ging es gut. Na ja, zumindest nicht so Katastrophal wie es eigentlich sein müsste bei den hohen Staatsausgaben.</p>
<p>Wenn die amerikanischen Banken auf den schlechten Schulden sitzen geblieben wären, hätte sich der Kreis wieder geschlossen und alles wäre in der US Volkswirtschaft hängen geblieben. Freud und Leid. Eine Nullnummer.</p>
<p>Doch die amerikanischen Banken haben die schlechten Schulden weltweit vermarktet und verkauft. Und zwar ab dem Zeitpunkt, wo das Pyramidensystem auf dem amerikanschen Markt zu kollabieren drohte. Ausländische Banken sind auf den Zug aufgesprungen und haben 100te Milliarden in amerikanische Schulden &#8220;investiert&#8221; (mit echtem Geld). Jetzt, wo das Kartenhaus zusammengebrochen ist, bekommen die ausländischen Banken die Schuldverschreibungen nicht mehr los und schreiben sie ab. Prominente Beispiele gibt es viele (Landesbanken, Mittlestandsbanken, Privatbanken und sogar die KFW). Sogar ganze Länder haben ihr Geld verloren (Island).</p>
<p>Mit anderen Worten, die ausländischen Banken haben die amerikanische Wirtschafts der letzten Jahr mitfinanziert. Und um diese Banken nun zu stüzen, greift der Staat (z.B. Deutschland) mit <strong>unseren</strong> Steuergeldern ein. Der größte Profiteur der Bankenkrise ist also der Amerikaner. Und wir alle haben dafür bezahlt! Man könnte nun daran glauben, dass sei Zufall&#8230;. ich glaube das nicht!</p>
<p>Im zweiten Teil zum Thema werde ich über die deutschen Profiteure schreiben.</p>
<p>Euer Albert Danazas</p>
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