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Ralph G. Kretschmann jetzt auch bei den Wandartisten

Samstag, 5. Dezember 2009 | Autor: Albert Danzas

Die Werke des Hamburger Künstlers Ralph G. Kretschmann sind ab sofort auch bei den Wandartisten zu bestaunen. Neben seinen Illustrationen, die bereits seit einem Monat in der Bildagentur Pinkmonkey gekauft werden können, gibt es nun auch bunte Wandtattoos von Ralph Kretschmann bei den Wandartisten. Außerdem planen die Wandartisten zusammen mit Ralph den neuen Bereich Leinwandbilder weiter auszubauen.

“Für uns ist Herr Kretschmann ein Glücksgriff”, so Herr Schmitz, Geschäftsführer der Webtakel Media GmbH. “Sein Output ist enorm. Er kann Wünsche punktgenau umsetzen, liefert aber auch viele Motive und Ideen aus eigener Motivation.”.

Der in Bremen geborene Ralph G. Kretschmann lebt seit 1980 in Hamburg. Seit den frühen 90ern ist er als Künstler selbständig. Er arbeitete bereits als Regisseur und Drehbuchautor bei der Sesamstrasse an Bildergeschichten und Trickfilmen und drehte über 90 Werbespots, Trailer und Animationen für diverse Kinos. Seine Illustrationen und Zeichnungen kamen auch bereits in vielen Sachbüchern, Kinderbüchern, Romanen, Heften und CDs zum Einsatz.

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Dinner for One Video

Dienstag, 30. Dezember 2008 | Autor: Albert Danzas

Die NDR Fernsehproduktion (1963) Dinner for One (“der 90. Geburtstag”) ist jedes Jahr wieder Pflicht.

Dank Internet kann man sich nun den Film anschauen wann man möchte:

Ich wünsche viel Spaß bei Dinner von One mit Freddie Frinton und May Warden
und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr !

Euer

Albert Danzas

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Weihnachtsgedicht Weihnachtsabend

Samstag, 20. Dezember 2008 | Autor: Albert Danzas

Weihnachtsabend von Theodor Storm (1817-1888)

Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
 
Weihnachten war’s, durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus.

Und wie der Menschenstrom mich fort gespült,
drang mir ein heiser Stimmlein in das Ohr:
“Kauft, lieber Herr!” Ein magres Händchen hielt
feilbietend mir ein ärmlich Spielzeug vor.

Ich schrak empor, und beim Laternenschein
sah ich ein bleiches Kinderangesicht.

Wes Alters und Geschlecht es mochte sein,
erkannt’ ich im Vorübertreiben nicht.

Nur vor dem Treppenstein, darauf es saß,
noch immer hört’ ich, mühsam, wie es schien:
“Kauft, lieber Herr!” den Ruf ohn’ Unterlaß;
doch hat wohl keiner ihm Gehör verliehn.

Und ich? War’s Ungeschick, war es die Scham,
am Weg zu handeln mit dem Bettelkind?

Eh’ meine Hand zu meiner Börse kam,
verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.

Doch als ich endlich war mit mir allein,
erfaßte mich die Angst im Herzen so,
als säß’ mein eigen Kind auf jenem Stein
und schrie nach Brot, indessen ich entfloh.

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Weihnachtsgedicht: Nun wandelt auf verschneiten Wegen

Freitag, 19. Dezember 2008 | Autor: Albert Danzas

von Victor Blüthgen (1844-1920)

Nun wandelt auf verschneiten Wegen
die Friedensbotschaft durch die Welt.
 
Aus Ewigkeit ein lichter Segen
in das Gewühl des Tages fällt.

Schon blinkt die Nacht, die Glocken schwingen,
und willig macht die Menschheit halt.

Das wilde Drängen, Hasten, Ringen
entschläft; der wüste Lärm verschallt.

Ein Opferduft aus Tannenzweigen,
ein Wunderbaum mit Sternenpracht,
und um den Baum ein Jubelreigen -
das ist das Fest, von Gott gemacht.

O holder Traum, laß dich genießen:
daß alles glücklich, gut und fromm.

Dann mag die Seligkeit zerfließen,

der alte Kampfplatz winken: Komm.

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