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Barack Obamas bester Wahlhelfer: Präsident Bush

Mittwoch, 5. November 2008 | Autor:

Frauen, Schwarze und Hispanics sind die Wählergruppen, die Barack Obama zum Sieg geführt haben. Millionen Erstwähler haben sich registriert, um Barack Obama zu wählen. Barack Obama ist jung, cool, charismatisch. Er ist der schwarze John F. Kennedy. Obendrein ist er sportlich, volksnah und ein sehr guter Redner. Es gibt kaum eine Schlagzeile, die nicht von den Vorzügen Obamas als Lobeshymne berichtet. Mittlerweile könnte man der Meinung sein, Obama ist ein Heiliger. Ein Übermensch. Oder er kommt zumindest ziemlich nah dran.

Aber die Wirklichkeit sieht noch etwas anders aus. Der wichtigste Grund für den Erdrutschsieg Obamas war die Tatsache, das Präsident George W. Bush unser Land ins Chaos gestürzt hat. Ein ungerechter Krieg (Irak), eine verfehlte Umweltpolitik, eine gigantische Finanzkrise. Überall auf der Welt ist Amerika unten durch – hier in Deutschland schon seit 2003. Und als ob das nicht schon reichen würde, ist Amerika nun auch noch Bankrott und das Volk spürt die Auswirkungen an jeder Ecke des Landes. Die US Medien haben sich (auch meiner Meinung nach 4 Jahre zu spät) auf Präsident Bush als den Schuldigen eingeschossen. Die Amerikaner sind aufgewacht, die Bildungselite trommelt für einen Wechsel, Stars werben für einen Wechsel, das Volk interessiert sich plötzlich für Politik.

Und DANN kam Barack Obama (Demokrat) und John McCain (Republikaner, wie Bush). 

Jetzt durften und mussten die Menschen entscheiden was sie wollen. Und sie haben sich entschieden.

Gegen McCain, gegen die Republikaner, gegen George W. Bush.

Hape Shinoda

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Thema: Politik

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