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Queensberry ist komplett, Antonella 4. Mitglied

Donnerstag, 18. Dezember 2008 | Autor:

Fast 6 Monate hat die Pro7 Sendung die Zuschauer mitfiebern lassen. Nach den Erfolgen der No Angels und Monrose, sollte eine 3. erfolgreiche Mädchenband den Popstars entspringen.

So hatte 7. Popstars Staffel auch den Namen: Just 4 Girls.

Neben den 3 bereits ausgewählten Mitgliedern der Band

Leo (geboren am 14.09.1988 in Göttingen)
Vici (geboren am 02.01.92, Wohnort Bergheim bei Köln)
Gabby (geboren am 26.02.1989 in Berlin)

konnten die Zuschauer mit dem Kauf des Albums und dem Telefonvoting in der letzten Sendung der Staffel das 4. Bandmitglied bestimmen.

Die Chancen für Antonella standen schon vor der Sendung sehr gut. Sie hatte die meisten Queensberry Alben verkauft.

In der ersten Telefonvotingrunde schaffte sie und die sympatische Patricia dann auch den Sprung in die letzte Runde, die Antonella schließlich auch noch überglücklich gewann.

Den ganzen Leidensweg durch die letzte Sendung konnte man auch Live in der Musik-Blog Community bonsound.de verfolgen:

1. Sensation: Queensberry touren mit Pussycat Dolls

2. geschafft: Antonella gewinnt erste Runde

3. letzte Hürde: Antonella gewinnt beim 1. Telefonvoting

4. Überglücklich: Antonella ist 4. Bandmitglied

Ich gratuliere Antonella und hoffe Queensberry bringt neben hübschen Mädels auch gute Musik zu Tage.

Thema: Musik | 2 Kommentare

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh

Dienstag, 16. Dezember 2008 | Autor:

Den Schuhangriff auf George W. Bush analysiert das Japanische Fernsehen nochmal genau. Wie hoch ist die Treffwahrscheinlichkeit bei gleichem Abstand. Ob die Testbedingungen wirklich so real sind, sei dahingestellt. Offensichtlich gibt es in Japan jedoch nur wenig witzigeres zu berichten

Thema: Fun | Beitrag kommentieren

Athen brennt!

Montag, 8. Dezember 2008 | Autor:

Auch die Europäer sind Randale mittlerweile gewohnt. Ob die Chaostage in Deutschland, die Randale in London oder die schweren Auseinandersetzungen in den letzten Jahren in den Pariser Vororten.

Mal kommen die Randalierer geplant (typischerweise in Deutschland mit disziplinierter Anarchie) oder die Situation eskaliert spontan. Doch immer hatte man das Gefühl, die Behörden versuchen mit Plan und Taktik dagegenzuhalten. “Deeskalation” lautet das Zauberwort - oder “geplante Härte”. Wenn die Randalierer schon unkontrolliert handeln, dann muß der Polizeiapparat funktionieren. Welche Taktik dabei in der jeweiligen Situation die Richtige ist, ist nicht immer klar. Oft wissen wir erst am Folgetag ob die Taktik funktioniert hat oder nicht.

Doch in Griechenland ist alles anders. Was wir in Athen erleben ist die spontane ungeplante Eskalation der Gewalt durch die Randalierer. Und die ungeplante und hilflose Reaktion der “Polizei”. Völlig überfordert, nicht ausgebildet, ohne Taktik.

Die Ranadaliere gewinnen Oberwasser und die Regierung traut sich nicht einzuschreiten.

Wenn durch den Tod eines Randalierers die Situation eskaliert, was passiert denn dann erst, wenn man jetzt hart durchgreift? Man weiß es nicht und man hat Angst davor es zu erfahren. Und damit hat die Gewalt die Chance auf Verbreitung.

Deeskalation? Unmöglich. Geplante Härte? Mit dieser Polizeit nicht umzusetzen!

Und so bleibt nur das Abwarten. Abwarten, dass sich die Randalierer von selbst beruhigen… bis zum nächsten Mal. Oder das das Volk die Sache in Form von Bürgerwehren oder tödlichen Einzelaktionen selbst in die Hand nimmt. Oder die Regierung das Militär einsetzt.

Was auch immer kommt, die Bürger von Griechenland haben schon jetzt verloren. Und wir schauen Live zu…

Thema: Gesellschaft | Beitrag kommentieren

Spritfresser Willkommen

Samstag, 15. November 2008 | Autor:

Die Autoindustrie hat Probleme, massive Probleme. Sie verkauft keine Autos mehr. Oder zu wenig Autos. Es gibt viele Politiker und Umweltaktivisten, die auch wissen warum das so ist: Die zur Zeit hergestellten Autos Verbrauchen zuviel Sprit. Die Autohersteller haben den Trend verpennt. Die Leute können sich spritfressende Auto nicht mehr leisten. Vor allem die amerikanische Autoindustrie mit Ihren Spritfressern bekommt das deutlich zu spüren. Doch auch die deutsche Industrie – mit Ihren im Vergleich zu amerikanischen Fahrzeugen geradezu spritarmen Autos, hat Probleme. Offensichtlich gibt es noch andere Gründe für die Misere (“selbstverständlich” ist das die Weltfinanzkrise).

Aber zurück zum Thema: Die Behauptung, dass die Industrie verpennt hat, sparsame Autos zu produzieren. Diese Behauptung ist schlicht und ergreifend falsch. Fast jeder Konzern hat Autos im Angebot die mehr oder weniger Sprit verbrauchen. Dabei müssen wir gar nicht auf das 3-Liter Auto schielen. Fast immer gibt es Modelle die ähnlich sind (in Ausstattung, Leistung, Preis) aber einen unterschiedlichen Spritverbrauch haben. So kommen moderne Diesel mit 170 PS daher und haben einen Durchschnittsverbrauch von 5 Liter. Das gleiche Modell gibt es auch in der 200 PS Benziner Variante zum gleichen Preis mit einem Durchschnittverbrauch von 8 Liter (“Super” wohlgemerkt). Das Drehmoment ist beim Diesel höher, die “gefühlte Leistung” also besser. Aber auf dem Tacho endet der Diesel bei 225KM/h, der Spritfressende Benziner schafft es auf 235KM/h. Wie oft dieser Unterschied ausgefahren werden kann liegt im Promillebereich. Wenn er überhaupt jemals (außer bei einer Testfahrt) ausgefahren wird. Und trotzdem verkauft sich der spritfressende Benziner wie geschnitten Brot. Offensichtlich haben die Verbraucher es weder nötig Sprit zu sparen, noch wollen sie es aus ökologischen Gesichtspunkten.

Was bitte soll die schlafende Autoindustrie denn machen, wenn die Verbraucher keine eindeutigen Signale zeigen und Grundsätzlich die spritsparenden Varianten kaufen?

Natürlich gibt es das gleiche Modell auch noch in der 105 PS Diesel Version un dem Verbrauch von 4,5 Liter. Hier kann man noch ausführen, dass der Verbraucher mehr Power will. Aber wenn er bei der gleichen Leistung bereits ist einen Spritfresser zu kaufen, dann bringen alle Versuche von noch sparsameren Autos NICHTS. Die Autoindustrie ist gefangen in dem Kaufverhalten der Kunden.

Es macht also keinen Sinn auf die Automobilindustrie einzuprügeln. Die Prügel verdienen die Verbraucher. Oder die Gesetzgeber die es Jahr für Jahr (seit 1974) verschlafen, einfach den Verbrauch eines KFZ auf X-Liter zu beschränken. Mehr als 7 Liter darf ein Auto im Durchschnitt nicht verbrauchen. Punkt. Das wäre ohne Probleme möglich, aber wird nicht umgesetzt. Wer glaubt das wäre das Ende von Porsche, der irrt. Die Herausforderung mit 7 Liter Durchschnittverbrauch einen 250 KM/h schnellen Sportwagen zu bauen ist nicht schwierig umzusetzen. Und es würde nur wenige Jahre dauern, bis man auch mit einem Durchschnittverbrauch von 5 Liter die 300KM/h Marke knackt. Aber der Verbraucher will das ja gar nicht. Und die Politiker sehen offensichtlich auch keinen Handlungsbedarf.

Hape Shinoda

PS: Amerika wird hier sicher bald die Vorreiterrolle übernehmen. Ich warte nur auf das Gesetz von Arnold Schwarzenegger, wo er genau diesen Vorschlag umsetzen wird in Kalifornien.

Thema: Industrie, Umwelt | Beitrag kommentieren

Barack Obamas bester Wahlhelfer: Präsident Bush

Mittwoch, 5. November 2008 | Autor:

Frauen, Schwarze und Hispanics sind die Wählergruppen, die Barack Obama zum Sieg geführt haben. Millionen Erstwähler haben sich registriert, um Barack Obama zu wählen. Barack Obama ist jung, cool, charismatisch. Er ist der schwarze John F. Kennedy. Obendrein ist er sportlich, volksnah und ein sehr guter Redner. Es gibt kaum eine Schlagzeile, die nicht von den Vorzügen Obamas als Lobeshymne berichtet. Mittlerweile könnte man der Meinung sein, Obama ist ein Heiliger. Ein Übermensch. Oder er kommt zumindest ziemlich nah dran.

Aber die Wirklichkeit sieht noch etwas anders aus. Der wichtigste Grund für den Erdrutschsieg Obamas war die Tatsache, das Präsident George W. Bush unser Land ins Chaos gestürzt hat. Ein ungerechter Krieg (Irak), eine verfehlte Umweltpolitik, eine gigantische Finanzkrise. Überall auf der Welt ist Amerika unten durch – hier in Deutschland schon seit 2003. Und als ob das nicht schon reichen würde, ist Amerika nun auch noch Bankrott und das Volk spürt die Auswirkungen an jeder Ecke des Landes. Die US Medien haben sich (auch meiner Meinung nach 4 Jahre zu spät) auf Präsident Bush als den Schuldigen eingeschossen. Die Amerikaner sind aufgewacht, die Bildungselite trommelt für einen Wechsel, Stars werben für einen Wechsel, das Volk interessiert sich plötzlich für Politik.

Und DANN kam Barack Obama (Demokrat) und John McCain (Republikaner, wie Bush). 

Jetzt durften und mussten die Menschen entscheiden was sie wollen. Und sie haben sich entschieden.

Gegen McCain, gegen die Republikaner, gegen George W. Bush.

Hape Shinoda

Thema: Politik | Beitrag kommentieren

Hartz4: Mitleid statt Ausbeutung!

Donnerstag, 30. Oktober 2008 | Autor:

In Deutschland gibt es Hartz4. Für mich als Ausländer hat mich das System fasziniert. Keiner fällt durch das “Soziale Netz”. Wer durch ein Unglück zur Arbeitslosigkeit verdammt ist, dem wird geholfen. Dabei bekommt der Hartz4 Empfänger aber nicht nur Brot und das was er zum Überleben braucht, er bekommt eine Wohnung, eine Heizung, Strom, ein Telefon, einen Fernseher, Gardinen und darf sogar einen Computer mit Internet-Anschluss haben.

Warum Hartz4?

Zum einen will die Gesellschaft den sozialen Frieden sichern. Ohne Hartz4 wären Diebstahl und Raubüberfälle wohl an der Tagesordnung. Man stellt die Hartz4 Empfänger ruhig und gibt Ihnen soviel, damit sie nicht hungern und stehlen müssen. Und noch mehr. Denn ohne Playstation ist heute ja wohl niemand mehr ruhig zu stellen.

Zum Anderen hat die Gesellschaft Mitleid. Mitleid mit den Menschen, die durch ein Unglück in eine Situation gekommen sind, aus der sie mit eigener Kraft nicht mehr herauskommen. Sie brauchen die Hilfe der Gemeinschaft und bekommen sie. Das finde ich sozial. Darauf darf und muss man in Deutschland stolz sein! Das gibt es so nicht einmal in Amerika.

Dann gibt es noch die – wie Ihr sie nennt – Sozialschmarozer. Menschen die eigentlich arbeiten können. Menschen die keine Lust haben. Menschen die das Soziale Netzwerk ausnutzen und entweder Mitleid erregen wollen oder mit Randale drohen. Die nur noch Energie darauf verwenden, möglichst viel zu bekommen. Ohne der Gesellschaft etwas zurück zu geben. Weder Dankbarkeit noch Hilfe für Andere. Diese Hartz4 Empfänger halten sich die Arbeiterschicht als Sklaven. Sie stehen angeblich an der untersten Skala der Gesellschaft, doch verhalten sich wie Diktatoren. Sie drohen wie alte Könige: “Ich will das was du hast und wenn nicht, dann…..”. Unterstützt werden diese Menschen noch durch den Egoismus von einigen Politikern, die die Macht dieser Wähler nutzen, um sich selbst in einer gute Position zu bringen. Und kassieren für jede Wählerstimme Geld. Und die Arbeiterklasse lässt sich auf das perfide Spiel ein, verwechselt Mitleid mit Ihrer eigenen Versklavung und treibt sie so selbst voran. Faszinierendes Deutschland. Ich nenne aus einem guten Grund keine Namen von Politikern und Parteien. Wem es nicht Wert ist sich gegen die Autoritäten zu erheben (erst informieren, dann nachdenken, dann wählen), der darf auch ruhig ausgebeutet werden. Schließlich hat Deutschland noch ein zweites Thema auf das man stolz sein darf: die Demokratie.

Und wer jetzt nicht meiner Meinung ist, darf dies ruhig äußern und das dritte Thema besetzen auf das Deutschland stolz sein kann: Redefreiheit…

Thema: Arbeit & Soziales | Ein Kommentar