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Rezension: Besser einfach – einfach besser

Donnerstag, 9. Oktober 2008 | Autor:

Bianka Bleier – Birgit Schilling: Besser einfach – einfach besser. Das Haushalts-Survival-Buch, R. Brockhaus Verlag, 7. Aufl. Wuppertal 2004.

Man soll ja vorsichtig sein mit der Aussage, dieses oder jenes Buch habe das eigene Leben verändert. Wer lässt sich schon gerne unter die Nase reiben, er sei so anfällig für Meinungen, dass er mit Hilfe eines Buches seine Einstellungen und Gewohnheiten zu ändern imstande war?

Sei’s drum, reibt es mir unter die Nase: Dieses Buch kann ich wirklich einmal guten Gewissens empfehlen. Es gehört zu den meist gelesenen Büchern meiner Haus-Bibliothek und ich nehme es mindestens einmal wöchentlich zu Hand, um noch einmal etwas nachzulesen oder einfach nur zu schmökern.

Bianka Bleier und Birgit Schilling haben mit Humor und Wissen viele Tipps zusammengetragen, die berufstätigen Müttern das Leben erleichtern sollen. Und da bleiben sie nicht beim einfachen “Kauf’ dir doch ‘ne Spülmaschine!” stehen (Ihr wisst ja bereits, ich stehe aufs Selberspülen, und man muss ja nicht alles übernehmen ;-)

Sie gehen die “Problemzonen” des Haushalts an – und beginnen bei dem, der ihn führt, denn ohne Reflektion des eigenen Handelns ist jeder Umstellungsversuch zum Scheitern verurteilt. Da geht es um Lebenszielplanung, Zeitplanung, die Einstellung zum Delegieren usw. Die folgenden Kapitel beschäftigen sich mit den Themen Entrümpeln, Familienmithilfe, Putzen, Waschen, Einkaufen und Kochen. Besonders spannend fand ich auch den Artikel über das Mehrfachkochen, den ich für mich aber noch nicht umsetzen konnte/wollte. Aber wie gsagt: Ich nehme dieses Buch auch nach vielmaligem Lesen weiterhin gerne zur Hand, und man bleibt ja lernfähig…

Eine 1 mit Sternchen!

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Vereinfachen

Montag, 29. September 2008 | Autor:

Hallo Zusammen!

Hier soll es ums Vereinfachen und Aussteigen gehen, denn schon seit geraumer Zeit beschäftigt mich diese Thematik, auch wenn ich es bislang nicht geschafft habe, mir eine Blockhütte im Wald zu bauen. :-) Aber man kann ja mal im Kleinen anfangen, und von meinen kleinen Schritten möchte ich Dir berichten.

Ich liebe es, Dinge zu vereinfachen. Ist es nicht herrlich, sich Mittel und Wege zu überlegen, das Leben leichter und angenehmer zu gestalten? Und dabei spreche ich mitnichten davon, sich immer ausgefeiltere und teurere Technik zuzulegen, die einem Arbeiten abnehmen soll. Ich plädiere fürs Andersherum: Spare die Arbeit ein, dann brauchst du auch keine Technik, die sie für dich erledigen soll.

Denn 1. kostet die Anschaffung entsprechender Technik Geld, und 2. musst du ja auch noch die Unterhaltung des entsprechenden Geräts einkalkulieren. Du brauchst Platz (d.h. muss Miete bezahlen, um das Ding irgendwo hinzustellen), und musst gleichzeitig eine Rücklage bilden für eine anfallende Neuanschaffung, wenn das Gerät in ein paar Jahren den Geist aufgibt.

Geschirrspüler beispielsweise. An sich eine tolle Sache: Geschirr rein, Taste drücken, Geschirr in Schrank. Zwei- bis dreimal täglich spülen und abtrocknen, je nach Größe der Familie, ist da schon deutlich lästiger.

Noch lästiger ist es aber, mehr arbeiten zu müssen, um die Anschaffungskosten für einen Geschirrspüler aufzufangen, für die Mehrarbeit natürlich auch mehr Betreuungszeit zu benötigen, und dann womöglich die Miete für eine Wohnung mit größerer Küche aufbringen zu müssen, da der Spüler ja auch noch irgendwo stehen muss.

Wer das nicht will, kommt um das Selber-Spülen nicht drumherum. Zwei Dinge haben sich dabei für mich als äußerst hilfreich erwiesen: 1. die Vermeidung von Geschirrbergen durch bessere Planung und also Vereinfachung (wichtig auch für unser aller Umwelt), und 2. das Einspannen von Familienmitgliedern – denn wer Dreck produziert, kann ihn auch beseitigen. Netter Nebeneffekt: Beim Spülen und Abtrocknen bleibt Zeit für ein Gespräch.

Deine Esther

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