Das Parkhaus Drama der Uni Siegen – Facebook steht Kopf

Eigentlich wollte Sie nur Ihren Frust loswerden und den Parkplatzrambo dazu bringen sich zu melden. Doch der Schuß ging böse nach hinten los. Der vermeitliche Parksünder in der Mitte wurde zum Helden für seine Parkleistung.  Zwischen dem weißen Peugeot und einem dunkelblauen Ford befand sich eine Parklücke, in die sich wohl nur die Wenigsten getraut hätten – Baris Kücük nahm die „Herausforderung“ an und quetschte seinen VW in die Lücke. Wie geht der „Chuck Norris des Parkens“ mit dem Hype um? Ganz entspannt. „Das klingt wahrscheinlich alles wieder ab in den nächsten Tagen und Wochen“, vermutet er.

Laut RTL (sie schickten natürlich sofort ein Reporterteam ins Parkhaus) ist die Dame mittlerweile untergetaucht. Hier erstmal ein „kleiner Auszug“ aus den Facebook Kommentaren:

Siegen Parkaus:

Später gingen dann erste Bilder zum Thema ins Internet und alles verbreitete sich über Twitter und Facebook:

siegen-parkaus-golffather

 

siegen-parkaus-dabei

Die Studenten haben dann noch mit RTL und Ihrem Parkplatzhelden kräftig gefeiert.

2 Atomreaktoren in Südkorea abgeschaltet

Eigentlich wollte ich über Atomkraftwerke im Ausland nie was schreiben. Zumindest solange nichts passiert was zu uns „herüberwehen“ kann. Zu sehr bin ich damit beschäftigt, auch noch die letzten AKWs in Deutschland vom Netz zu bekommen. Mit Worten, Vorträgen und dem Verteilen von Hintergrundinformationen.

Dabei sind es eben manchmal genau diese kleinen Meldungen die uns schlagartig klar machen müssen, in was für einer Gefahr wir uns immer noch befinden. In Tschernobyl war es „menschliches Versagen“. In Fukuschima waren es „unvorhersehbare Ereignisse“. Und in Korea gibt es jetzt das Thema „Betrug“.

Was ist passiert? In Südkorea wurden heute zwei Atomreaktoren wegen minderwertiger Bauteile abgeschaltet. Diese waren als hochwertige Bauteile deklariert gewesen (was viel teurer ist). Es wurde also etwas Minderwertiges zum hohen Preis geliefert. Ein klarer (und gefährlicher) Betrug. Mittlerweile wurden Ingenieure und Mitarbeiter der Zulieferfirma verhaftet. Aufgeflogen ist der Betrug aber nicht, weil ein „TÜV Mitarbeiter“ die Teile entdeckte, sondern weil einer der Hintermänner wohl nicht genug von dem Geld abbekommen hat und so die Kollegen verpfiffen hat.

Nochmal zur Erinnerung: Wir sprechen hier von Atomkraftwerken. Von Atomkraftwerken in einem der führenden Industrienationen.

Was bedeutet das für Deutschland? Das neben „Katastrophen“, „menschlichem Versagen“, dem „unvorhersehbaren“, „Flugzeugabstürzen“ und „Terrorakten“ auch noch die Gefahr durch „Betrüger“ besteht. Alles theoretisch und praktisch bisher nur woanders passiert. Wieso wollen wir warten bis es bei uns soweit ist? Habt ihr auch nur den Hauch einer Ahnung was es bedeutet, wenn einer der deutschen Kraftwerken, die alle in der Nähe von Großstädten stehen, mal hobs geht? Ich spreche hier von 100.000 verstrahlten Menschen. Aber auch von 500.000 die ihre Heimat verlieren. Von 10.000 Firmen die Ihren Betrieb verlieren. Von Millionen die Ihren Job verlieren.

Und für was? Damit der Strom 3 Cent billiger ist?

SCHLUSS JETZT, schaltet die AKWs endlich ab! Sofort!

typisch US Film: Grüße aus der Hollywood Klischeekiste

Dinge, die wir ohne das Kino nicht wüssten:

(Vor über 10 Jahren haben wir hier schonmal diesen Beitrag veröffentlicht. Mal sehen wie aktuell er noch ist).

  1. Autos, die zusammenstoßen, gehen fast immer in Flammen auf.
  2. Alle Telefonnummern in Amerika beginnen mit den Ziffern 555.
  3. Ein Mann wird keinerlei Schmerzen zeigen, während er auf grausamste Art verprügelt wird, aber er wird zurückzucken, wenn eine Frau versucht, seine Wunden zu säubern.
  4. Während jeder Polizeiuntersuchung wird es notwendig sein, mindestens einmal ein Striptease-Lokal aufzusuchen.
  5. Wenn Ausländer unter sich sind, ziehen sie es alle vor, Englisch miteinander zu reden.
  6. Wenn man durch die Stadt gejagt wird, kann man üblicherweise in einer gerade vorbei ziehenden St. Patricks-Day-Parade untertauchen – zu jeder Zeit im Jahr.
  7. Alle Betten haben spezielle L-förmig geschnittene Bettdecken, welche bis zu den Achseln einer Frau, aber jedoch nur bis zur Taille des Mannes reichen, der neben ihr liegt.
  8. Der Polizeichef wird fast immer seinen Star-Detektiv suspendieren, oder ihm 48 Stunden geben, um den Fall zu lösen.
  9. Jede Einkaufstuete enthält mindestens ein langes französisches Baguette.
  10. Es ist für jedermann leicht, ein Flugzeug zu landen, wenn man nur von jemanden mündlich dazu angeleitet wird.
  11. Das Lüftungssystem eines jeden Gebäudes ist ein perfektes Versteck, niemand wird je auf die Idee kommen, dich dort zu suchen, und du kannst unentdeckt in jeden anderen Teil des Gebäudes wandern.
  12. Polizeiabteilungen machen mit ihren Beamten Persönlichkeitstests, um sicher zu gehen, dass sie absichtlich einem Partner zugeteilt werden, der ihr persönlicher Gegenpol ist.
  13. Von jedem Fenster in Paris aus kann man den Eiffelturm sehen.
  14. Alle Bomben sind mit elektronischen Zeitzündern ausgestattet, die große rote Displays haben, damit man genau weiss, wann sie hochgehen.
  15. Wenn man seine Pistole nachladen muss, hat man immer noch Munition, selbst wenn man vorher gar keine dabei hatte.
  16. Man wird höchstwahrscheinlich jede Schlacht überleben, es sei denn, man macht den Fehler und zeigt jemandem ein Bild von seiner Freundin, welche zu Hause auf einen wartet.
  17. Falls man sich als deutscher Offizier ausgeben will, ist es nicht nötig, die Sprache zu sprechen – ein deutscher Akzent genügt.
  18. Wenn deine Stadt durch eine bevorstehende Naturkatastrophe oder todbringenden Kreaturen bedroht ist, wird die Hauptsorge des Bürgermeisters der Touristenhandel oder die bevorstehende Kunstausstellung sein.
  19. Wenn man ein Taxi bezahlt, schaut man nicht auf sein Portemonnaie, wenn man einen Schein rausnimmt; man greift einfach wahllos einen raus und reicht ihn rüber. Es wird immer der genaue Fahrpreis sein.
  20. Küchen haben keine Lichtschalter. Wenn man nachts eine Küche betritt, öffnet man stattdessen den Kühlschrank und benutzt dessen Licht.
  21. Wenn Frauen in einem spukenden Haus sind, untersuchen sie irgendwelche sonderbaren Geräusche in ihrer enthüllendsten Unterwäsche.
  22. Mütter bereiten jeden Morgen routinemäßig Eier, Schinken und Waffeln für ihre Familie zu, auch wenn ihr Ehemann und die Kinder niemals Zeit haben, sie zu essen.
  23. Mittelalterliches Fussvolk hat perfekte Zähne.
  24. Jede Person, die von einem Alptraum erwacht, wird aufrecht im Bett sitzen und keuchen.
  25. Es ist nicht nötig, „Hallo“ oder „Auf Wiedersehen“ zu sagen, wenn man mit Telefongesprächen anfängt oder aufhört.
  26. Selbst wenn man auf einer schnurgeraden Straße fährt, ist es nötig, das Lenkrad alle paar Momente energisch nach links und nach rechts zu drehen.
  27. Es ist immer möglich, direkt vor dem Haus zu parken, welches man besuchen will.
  28. In einem Kampf, bei dem Kampfkunst im Spiel ist, spielt es keine Rolle, ob die anderen dir zahlenmäßig weit überlegen sind – deine Feinde werden dich geduldig einer nach dem anderen angreifen und in bedrohlicher Pose um dich herumtänzeln, bis du ihren Vorgänger außer Gefecht gesetzt hast.
  29. Wenn eine Person durch einen Schlag auf den Kopf bewusstlos geschlagen wird, wird sie niemals eine Gehirnerschütterung oder einen Schädelbruch erleiden.
  30. Keiner, der jemals in eine Autojagd, Entführung, Explosion, einen Vulkanausbruch oder eine Alien-Invasion verwickelt war, wird jemals einen Schock erleiden.
  31. Einmal aufgetragen, wird sich Lippenstift niemals abreiben – nicht einmal beim Schnorcheltauchen.
  32. Man findet immer eine Kettensäge, wenn man eine braucht.
  33. Jedes Schloss kann innerhalb von Sekunden mit einer Kreditkarte oder einer Büroklammer geöffnet werden – es sei denn, es ist die Tür zu einem brennenden Gebäude, in dem ein Kind eingeschlossen ist.
  34. Fernsehnachrichten enthalten meist einen Beitrag, der einen persönlich in genau dem Augenblick betrifft, in dem er gesendet wird.
  35. Noch eine kleine Anmerkung: In „Independence Day“ konnten die Windows-Erdcomputer problemlos mit denen der Außerirdischen kommunizieren. Was sagt uns das über unseren lieben Bill Gates?

Stresstest, Moratorium, Zäsur

Liebe Politiker,
Liebe Medien.

Für Euch bedeutet das sicher eine Zäsur. Ich werde nun ein 2 monatiges Moratorium starten und Euch auf die Münder schauen. In dieser Zeit läuft Euer persönlicher Stresstest. Wenn ihr denkt, das Wort Stresstest passt nicht so gut… es passt auch nicht zum Testen von Kernkraftwerksicherheit und auch schonmal gar nicht zum virtuellen Lasttest von Stuttgart 21. Abgesehen davon, sind die Worte total doof. (Doof kennt ihr doch?)

Oder um es mit Schillers Worten an Goethe zu sagen: „Des falschen Anstands prunkende Gebärden verschmäht der Sinn, der nur das Wahre preist“

Solltet Ihr weiter diese drei Worte Inflationär missbrauchen, werdet ihr abgewickelt.

Euer

AD

Atomkraftwerke abschalten

Natürlich springe ich jetzt nur noch schnell auf den Zug auf. Gegen Atomkraftwerke zu sein ist gerade total in. Vor 25 Jahren war ich noch ein Spinner… so von wegen ich wolle wohl wieder in Höhlen wohnen. Ein Tag später kam Tschernobyl und ich war kein Spinner mehr. Dann wurde ein paar Jahre diskutiert und es gab wieder wichtigeres. z.B. den 11. September. Dann den Irak Krieg, Bankpleite usw. usw.

Jetzt ist Fukuschima. Mit dem Leid der Japaner wird das Thema wieder aktuell. Als ob sich irgendwas geändert hätte. Die deutschen Atomkraftwerke sind so sicher wie noch vor 2 Wochen. Nur plötzlich reicht das den Menschen nicht mehr. Plötzlich wollen sie Garantien. Doch gibt es nicht. Kernkraftwerke sind nunmal lebensgefährlich. Und man kann als Energieunternehmen viel Geld damit verdienen. „Im Zweifel für die Sicherheit“ sagte Merkel. Glaubt ihr doch kein Mensch.

Ehrlich ist es mir schnurzpiepegal warum die Menschen gegen Atomkraftwerke sind. Hauptsache sie sind dagegen. Es ist nur unglaublich Schade, dass immer erst was passieren muß. Ich freue mich natürlich trotzdem, wenn sich die Menschen umfassend informieren und dann einen echten Grund haben dagegen zu sein. Aber man kann das Thema auch nacharbeiten. Wenn die AKWs einmal abgeschaltet sind, wird kein Mensch in Deutschland mehr zugeben, dass er mal dafür war.

Wir beten für die Opfer von Japan und dann beten wir darum, dass bei uns die AKWs vom Netz gehen. Und wenns mit gebeten, bitten und betteln nicht klappt, dann müssen wir wohl mehr tun.

Amen. Euer AD

 

Ralph G. Kretschmann jetzt auch bei den Wandartisten

Die Werke des Hamburger Künstlers Ralph G. Kretschmann sind ab sofort auch bei den Wandartisten zu bestaunen. Neben seinen Illustrationen, die bereits seit einem Monat in der Bildagentur Pinkmonkey gekauft werden können, gibt es nun auch bunte Wandtattoos von Ralph Kretschmann bei den Wandartisten. Außerdem planen die Wandartisten zusammen mit Ralph den neuen Bereich Leinwandbilder weiter auszubauen.

„Für uns ist Herr Kretschmann ein Glücksgriff“, so Herr Schmitz, Geschäftsführer der Webtakel Media GmbH. „Sein Output ist enorm. Er kann Wünsche punktgenau umsetzen, liefert aber auch viele Motive und Ideen aus eigener Motivation.“.

Der in Bremen geborene Ralph G. Kretschmann lebt seit 1980 in Hamburg. Seit den frühen 90ern ist er als Künstler selbständig. Er arbeitete bereits als Regisseur und Drehbuchautor bei der Sesamstrasse an Bildergeschichten und Trickfilmen und drehte über 90 Werbespots, Trailer und Animationen für diverse Kinos. Seine Illustrationen und Zeichnungen kamen auch bereits in vielen Sachbüchern, Kinderbüchern, Romanen, Heften und CDs zum Einsatz.

Komasaufen: immer mehr Mädchen betroffen

1/3 der schweren Alkoholopfer unter Jugendlichen sind mittlerweile Mädchen.

Sturzbetrunken in die Klinik: Alleine bei den Ersatzkassen nahmen laut Techniker Krankenkasse seit dem Jahr 2006 die alkoholbedingten Krankenhausaufenthalte in der Altersgruppe zehn bis 19 Jahre von rund 500 auf fast 640 Fälle in Rheinland-Pfalz zu. Das entspricht einer Steigerung von 28 Prozent. Dabei ist das Komasaufen mittlerweile keine Jungendomäne mehr. Bei einem Drittel der eingelieferten Fälle handelte es sich um Mädchen! Das nennt man Gleichberechtigung.

Mit dieser Entwicklung der Fallzahlen einher gehen auch Mehrkosten für die Krankenkassen und damit die Beitragszahler. 350.000 Euro zahlten nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) in Mainz im vergangenen Jahr die Ersatzkassen im Land für die Alkohol-Behandlungen in den Kliniken bei dieser Altersgruppe. 2006 lagen die Ausgaben noch bei rund 300.000 Euro.

Anmerkung: Die TK bezieht sich auf Versichertendaten der Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz. Bei den Ersatzkassen sind mehr als 1,1 Mio. Rheinland-Pfälzer versichert!

Alkohol gilt in Deutschland immer noch nicht als Droge und es ist schick „angetüdelt“ zu sein. Eltern haben kein problem damit, Ihre Kleinkinder mal an einem Bier nippen zu lassen. „Das hat uns auch nicht geschadet“, sagen sie. Mal schauen wann die Politik reagiert. Ein generelles Alkoholverbot muß sicher nicht sein. Aber das es sich bei alkohol um eine Droge handelt sollte bekannt sein und das Alkohol in Kinder- und Jugendhänden nicht zu suchen hat ebenfalls. Hier ist nicht nur die Politik gefordert, sondern die Gesellschaft.

Wieviele Opfer noch, Frau Merkel?

Das Waffengesetz muß verschärft werden !

Ein weiteres Schul-Massaker schreckt Deutschland auf. Es ist immer das gleiche Spiel. Jetzt wird tagelang diskutiert, überlegt, nachgedacht, keine Lösung gefunden und wieder zurück zum Alltag übergegangen.

Ob Flugzeugabstütze, Busunglücke, Attentate oder eben ein Amoklauf eines durchgeknallten Schülers. Im Blutrausch „nach Gesetzten und Änderunge schreien“, Geld, Schutz, Polizei, Tüv, Psychologen usw. usw. Alles wird aus der Mottenkiste gekramt und ne Woche später wieder verpackt. Dann wird wieder über die Bürokratie, die Staatsmacht, die Einschrämkungen der Freiheit gelästert. Vielleicht zu Recht. Vielleicht auch nicht.

Welche Einschränkungen müssten 83 Mio Bundesbürger hinnehmen, um solche Attentate zu verhindern? Keine Horrovideos? Könnten wir alle mit Leben. Keine Computerspiele? Auch die gibt es erst seit 20 Jahren. Keine Gewalt im Fernsehen? Bitte schön. Mehr psychologische Betreuung der Kinder durch Lehrer? Was weiß ich, was alles möglich wäre. Aber wie wäre es mal mit etwas ganz ganz naheliegendem?

Den Verbot von Schußwaffen in Privathaushalten!

Gibt es das nicht schon? Nein, leider nicht. Es gibt da einige Menschen, die dürfen Schusswaffen besitzen. Privat. Legal. Warum? Das kann uns nur Frau Merkel beantworten. Aber wenn man sich anschaut woher die Waffen der Amokläufer stammen, dann waren es in der Regel „legale“ Waffen. Entwendet von Vätern, die es ganz selbstverständlich finden, Schußwaffen und Munition privat zu besitzen. Die Ihren Kindern sagen, dass es dafür einen guten Grund gibt. Die Ihren Kindern beibringen, dass es normal ist, eine Waffe zu besitzen. Um Tiere zu töten (Jäger) oder Menschen („wenn es nötig ist“ ). Wann es „nötig ist“, bestimmt der durchgeknallte Sohn aber irgendwann selbst. Dummerweise erschiessen sie dann selten die Väter, sondern immer die Unschuldigen. Die eigentlich gar nicht wollen, dass es Schusswaffen in privater Hand gibt. Die aber auch nichts dagegen tun. Denn in einer Woche sorgen sie sich um den günstiges Preis bei der Urlaubsreise, die Markenklamotten oder wer warum im Dschunglecamp rausgeflogen ist.

So ist das nunmal. Schade. Mein Mitleid gilt den Opfern, vor allem den Kindern. Sie hätten es vielleicht anders gemacht. Sie hätten sich vielleicht irgendwann dagegen aufgelehnt. Mein Mitleid gilt aber auch den Familien. Sie haben vielleicht nicht genug getan, haben sich auf die Politik verlassen, auf die Staatsmacht. So wie wir alle.

Und ich hoffe das kein Politiker es verhindern wird, keine Partei sich dagegen auflehnen wird, wenn der erste Ruft: Waffen raus aus Privathaushalten. Und ich hoffe, dass die Menschen gut zuhören und genau hinschauen, welche Politiker und welche Partei den Waffenbesitzern ihre Freiheit lassen wollen. Die Freiheit uns töten zu können.

update:
Die ersten Politiker haben sich bereits zu Wort gemeldet:

Frau Claudia Roth (Die Grünen): Das Motto muß lauten „Abrüsten der umfangreichen Waffenbestände in Privathaushalten!“
Mein Kommentar: Richtig!

Frau Angela Merkel (CDU): „Die Kontrollen könnten verbessert werden“.
Mein Kommentar: Ja, aber nicht möglich. Es gibt Millionen Waffen aber nicht Millionen Kontrolleure.

Wolfgang Schäuble (CDU): „Ich kann nicht erkennen, welche wie auch immer geartete Änderung des Waffenrechts die Tat hätte ändern können. So kurz nach dem Amoklauf über das Waffengesetzt zu diskutieren macht keinen Sinn“
Mein Kommentar: Keine Waffen in Privatbesitz hätte es verhindert, lieber Herr Innenminister! Die Diskussion hätte schon Jahre vorher stattfinden müssen! Aber wegen dieses Versäumniss jetzt noch länger zu warten bedeutet nur weiter täglich Lebensgefahr für Unschuldige!

Wolfgang Bosbach (CDU): „Wir haben im internationalen Vergleich schon ein strengens Waffengesetzt“
Mein Kommentar: Es gibt keinen Grund, es nicht noch strenger zu machen.

Bodo Ramelow (Die Linke): „Die Aufbewahrung von Waffen in Privathaushalten solle stark eingeschränkt werden. Wer Waffen zu Hause aufbewahre, könne nicht ohne weiteres das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung beanspruchen. Ich bezweifelte, dass die Lagerung in Privathaushalten noch zeitgemäß ist. Sportschützen schießen ja nicht zu Hause, und Jäger jagen nicht zu Hause.“
Mein Kommentar: Wie leicht man es auf den Punkt bringen kann.

Silke Stokar (Die Grünen): „Mehr Kontrollmöglichkeiten und weniger Waffen in Privathaushalten“.
Mein Kommentar: Weniger Waffen reichen schon. Die Legalität ist das Problem.

Reinhard Grindel (CDU): „Sie können gegen unverantwortliches Handeln einzelner Waffenbesitzer mit keinem Gesetz der Welt angehen“.
Mein Kommentar: Das ist IMHO das dümmste was ein Politiker dazu sagen konnte und ist völlig unverantwortlich!

Gabriele Fograscher (SPD): „Eine weitere Verschärfung bringt nicht mehr Sicherheit. Bei Verbrechen spielten legale Waffen ohnehin nur eine geringe Rolle.“
Mein Kommentar: Die geringe Anzahl der unschuldigen Opfer sind Frau Fograscher eine Änderung des Waffengesetz nicht Wert.

Was in der Diskussion immer vergessen wird:

Menschen mit Problemen suche vielfältige Lösungsmöglichkeiten Ihrer Probleme. Gewalt gegen sich selbst (Selbstmord) oder gegen Andere (Mord) ist dabei auch ein Handlungsstrang der verfolgt werden kann. Ein möglicher Handlungsstrang wird nur so lange verfolgt, bis er sich als undurchführbar herausstellt. Für die Menschen, für die eine Lösung mit Gewalt gegen Andere in betracht kommt, hört der gedankliche Handlungsstrang auf, sobald erkannt wird, dass er nicht durchführbar ist. Weil man z.B. keine einfache Möglichkeit hat, an Waffen und ausreiuchend Munition heranzukommen. Für die Menschen, die die Möglichkeit haben an Waffen und Munition heranzukommen, wird der mögliche Handlungsstrang weiter verfolgt und in Gedanken ausgemalt. Diese geistige Planungsphase muß durch strenge Waffengesetze eleminiert werden. Der Plan wird sonst Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat oder Jahr für Jahr perfektioniert! Bis zum „Showdown“. Es sei denn, das Problem erledigt sich mit der Zeit, man verfolgt andere Ziele, wird mit anderen Dingen erfolgreich. Aber darauf kann man nur hoffen.

Evolution of Dance V.2.0

Wer Evolution of Dance nicht kennt, lebt auf einem anderen Planeten. Oder zumindest nicht im Internet. Evolution of Dance ist das meistgesehen Video auf YouTube aller Zeiten (110 Mio mal angeschaut). 

Also auch das meistgesehen Video im Internet überhaupt. Und damit vermutlich auch das meistgesehen Video außerhalb des Internets. Mit anderen Worten: Nichts wurde öfter gesehen als dieser „Tanz„.

An diesem Erfolg versucht der „begnadete Tänzer“ nun mit Evolution of Dance II anzuknüpfen.

Guckst du hier:

YouTube Preview Image

Wir brauchen eine Promillegrenze für Fußgänger

Die Diskussion über die Promillegrenze für Autofahrer ist eigentlich völlig unnötig. Die Tatsache, dass Politiker Autofahrer betrunken Auto fahren lassen, ist schon ziemlich dramatisch. Da sterben Menschen damit sich Politiker ein paar Wählerstimmen Ihrer ewig betrunkenen Autofahrerfreunde sichern können. Hier wünschte ich mir mehr Mut bei der Judikative den Politkern bei jedem Unfall durch Alkoholeinfluß unter 0.5 Promille eine Mitschuld geben. Aber auch das ist natürlich schwer umzusetzen. Vielleicht sollte Jeder der sich über die 0.0 Promillegrenze aufregt den Eltern von im Straßenverkehr durch Betrunkene getötete Kindern erklären, warum er das richtig findet. Freiheit und so. Arschlöcher!

Das wir auch eine Promillegrenze für Fußgänger brauchen, beweist dieses Video eindrucksvoll:

Das ist natürlich ein sehr witziges Video und ich habe kein Problem damit, wenn dieser Beitrag als „witziger Beitrag“ verlinkt wird. Hauptsache das Thema bleibt Thema und die Menschen werden irgendwann vernünftig. Denn eins ist sicher: Die 0.0 Promillegrenze wird irgendwann kommen. Die Frage ist nur wieviele Menschen bis dahin noch sterben müssen.