Hallo Zusammen!
Hier soll es ums Vereinfachen und Aussteigen gehen, denn schon seit geraumer Zeit beschäftigt mich diese Thematik, auch wenn ich es bislang nicht geschafft habe, mir eine Blockhütte im Wald zu bauen. :-) Aber man kann ja mal im Kleinen anfangen, und von meinen kleinen Schritten möchte ich Dir berichten.
Ich liebe es, Dinge zu vereinfachen. Ist es nicht herrlich, sich Mittel und Wege zu überlegen, das Leben leichter und angenehmer zu gestalten? Und dabei spreche ich mitnichten davon, sich immer ausgefeiltere und teurere Technik zuzulegen, die einem Arbeiten abnehmen soll. Ich plädiere fürs Andersherum: Spare die Arbeit ein, dann brauchst du auch keine Technik, die sie für dich erledigen soll.
Denn 1. kostet die Anschaffung entsprechender Technik Geld, und 2. musst du ja auch noch die Unterhaltung des entsprechenden Geräts einkalkulieren. Du brauchst Platz (d.h. muss Miete bezahlen, um das Ding irgendwo hinzustellen), und musst gleichzeitig eine Rücklage bilden für eine anfallende Neuanschaffung, wenn das Gerät in ein paar Jahren den Geist aufgibt.
Geschirrspüler beispielsweise. An sich eine tolle Sache: Geschirr rein, Taste drücken, Geschirr in Schrank. Zwei- bis dreimal täglich spülen und abtrocknen, je nach Größe der Familie, ist da schon deutlich lästiger.
Noch lästiger ist es aber, mehr arbeiten zu müssen, um die Anschaffungskosten für einen Geschirrspüler aufzufangen, für die Mehrarbeit natürlich auch mehr Betreuungszeit zu benötigen, und dann womöglich die Miete für eine Wohnung mit größerer Küche aufbringen zu müssen, da der Spüler ja auch noch irgendwo stehen muss.
Wer das nicht will, kommt um das Selber-Spülen nicht drumherum. Zwei Dinge haben sich dabei für mich als äußerst hilfreich erwiesen: 1. die Vermeidung von Geschirrbergen durch bessere Planung und also Vereinfachung (wichtig auch für unser aller Umwelt), und 2. das Einspannen von Familienmitgliedern – denn wer Dreck produziert, kann ihn auch beseitigen. Netter Nebeneffekt: Beim Spülen und Abtrocknen bleibt Zeit für ein Gespräch.
Deine Esther