Wodka oder Vodka

Über die Schreibweise kann man sich streiten. Wodka aus dem niedersorbischen oder Vodka aus der tschechischen Sprache. In Deútschland wird „Wodka“ als offizielle Bezeichnung verwendet.

Wodka ist ein beliebte Getränk, nicht nur in Russland. Auch wenn das Destilat vermutlich aus Russland oder Polen kommt (man ist sich da nicht ganz sichr) so ist es doch ein seit dem 14. Jahrhundert bekanntes Produkt in Europa.

Wodka kann aus so ziemlich alles Gemüsen oder Früchten hergestellt werrden. Heute wie damals wird aber meistens Getreide (Roggen oder Weizen) oder Kartoffeln verwendet.

In Westeuropa bevorzugen wir den reinen Wodka ohne Zusatzgeschmack, stark gefilter und völliug Fuselölfrei. Dies wird durch die Kombination von mehrenren Filterverfahren, z.B. mit Aktivkohle erreicht. Der Hersteller von Three Sixty Wodka verwendet nach eigenen Angaben sogar Diamantstaub zur Reinigung. So soll ein garantiert sauberes Premiumprodukt entstehen.

Aber keine Sorge.. auch alle anderen in Deutschland erhältlichen Standard-Wodkas, ob Gorbatschov, Smirnoff, Absolut und wie sie alle heißen sind absolut rein. Bei dem bei uns erhältlichen Wodkas handelt es sich also Grundsätzlich um ein sehr reines Produkt. In manch anderen Ländern wird der Wodka schonmal mit billigem und gefährlichen Fuselalkohol gemischt um die Flasche preiswerter anbieten zu können. Das ist nicht nur überall verboten, sondern für den Konsumenten auch möglichweise tödlich.

Aber auch hier in Deutschland gibt es EINE Gefahr. Zu viel Alkohol – egal ob Wodka oder andere Spiurituosen – können zur Alkoholsucht führen. Also lieber ein gutes Glas Wodka in einer gemütlichen Bar mit freunden Maßvoll geniessen, als sich das Zeug Flaschenweise Zuhause im dunkeln in den Rachen zu kippen.

Peter Schmitz Gedicht: Der Tausendfüßler

Peter Schmitz (geb. 1943) leidet an Parkinson und schreibt Gedichte. Aus seinem aktuellen Gedichtband „Ein Gedicht kommt selten allein“ hier das Gedicht „Der Tausenfüßler“.

Grafik (c) Inge Schmitz / (c) Webtakel Media GmbH

Der Tausendfüßler

Ein Tausendfüßler passt nicht auf,
tritt auf ´ne Ameise drauf.
Die beißt zu vor lauter Schreck,
nun ist ein ganzes Beinchen weg.

tausendfuesslerDer Tausendfüßler ruft nach hinten:
„Was ist denn da geschehen?“,
„das Bein 610 ist weg,
wie soll’s jetzt weitergehen?“

Dem Nebenbein geht’s auch nicht gut,
vor lauter Schmerz er jammern tut.
Wir brauchen einen Rollstuhl fix,
denn ohne den, da wird das nix.

Als der dann endlich angekommen,
wurde darin Platz genommen.
Bei 1000 Beinen ein Problem,
wann kriegt man sowas schon zu sehn?

Das ganze sieht zwar komisch aus,
köstlich, was die da machen.
Doch wenn der Schmitz `ne Story schreibt,
gibt`s immer was zu lachen.

 

Das Parkhaus Drama der Uni Siegen – Facebook steht Kopf

Eigentlich wollte Sie nur Ihren Frust loswerden und den Parkplatzrambo dazu bringen sich zu melden. Doch der Schuß ging böse nach hinten los. Der vermeitliche Parksünder in der Mitte wurde zum Helden für seine Parkleistung.  Zwischen dem weißen Peugeot und einem dunkelblauen Ford befand sich eine Parklücke, in die sich wohl nur die Wenigsten getraut hätten – Baris Kücük nahm die „Herausforderung“ an und quetschte seinen VW in die Lücke. Wie geht der „Chuck Norris des Parkens“ mit dem Hype um? Ganz entspannt. „Das klingt wahrscheinlich alles wieder ab in den nächsten Tagen und Wochen“, vermutet er.

Laut RTL (sie schickten natürlich sofort ein Reporterteam ins Parkhaus) ist die Dame mittlerweile untergetaucht. Hier erstmal ein „kleiner Auszug“ aus den Facebook Kommentaren:

Siegen Parkaus:

Später gingen dann erste Bilder zum Thema ins Internet und alles verbreitete sich über Twitter und Facebook:

siegen-parkaus-golffather

 

siegen-parkaus-dabei

Die Studenten haben dann noch mit RTL und Ihrem Parkplatzhelden kräftig gefeiert.

Kanga Training, jetzt auch in Kaiserslautern

Das Workout mit dem Baby „im Beutel“ gibt es jetzt auch in Kaiserslautern.

Kanga KaiserslauternKangatraining ist ein Workout für Frauen nach der Entbindung und auf diese speziellen Bedürfnisse abgestimmt. Dabei wird das Baby nicht zu einem Babysitter in der Zeit des Trainings gegeben, sondern ist Teil davon. Die Kleinen verbringen die meiste Zeit in einer geeigneten Tragehilfe oder einem gut gebundenen Tragetuch und genießen es nahe bei Mama zu sein. Die meisten schlafen dabei zufrieden ein und die Mutter wird währendessen beim Trainieren wieder fit. Bei jedem Kangatraining werden die tiefen Bauchmuskeln, der Beckenboden und das Gesäß trainiert. Auch Übungen für die Brustmuskulatur und die Rückenstrecker gehören dazu. Kangatraining ist ein vollständiges Workout zur Verbesserung der Herz-Kreisluaf-Ausdauer, Flexibilität und muskulären Ausdauer. Zum Konzept von Kanga gehört es, dass neben dem Training in der Gruppe zusätzlich 2x pro Woche mit der DVD zu Hause trainiert wird. So wirst Du bald schon eine körperliche Veränderung spüren und sehen können.

Weitere Infos, Termine in Kaiserslautern usw finden Sie hier: www.kangatraining-kl.de

10 Tipps wie Sie bei Hochwasser helfen können

Hier erhalten Sie 10 Tipps wie Sie bei Hochwasser helfen können. Ziel ist es, möglichst viel Wasser aus dem Wasserkreislauf zu bekommen und wenig diesem wieder zuzuführen.

1. Baden statt Duschen
Dabei das Badewasser bitte solange in der Wanne stehen lassen, bis der Pegelgipfel überwunden ist!

2. Leitungswasser trinken
(Gilt nur wenn sie nicht so nah dran sind, dass sie kein sauberes Leitungswasser mehr haben). Ansonsten gilt: Statt Wasser in Flaschen zu kaufen und so noch mehr Wasser dem Kreislauf zuzufügen, lieber durch Trinken von Leitungswasser dem Kreislauf Wasser entziehen.

3. Viel trinken und wenig pinkeln
Machen Sie Sport – aber so richtig. Je mehr Flüssigkeit Sie ausschwitzen, desto weniger pinkeln sie in den Wasserkreislauf wieder hinein. Natürlich wird auch das verdampfte Wasser irgendwann als Regen wieder zurück in den Kreislauf kommen, bis dahin ist aber der Scheitelpunkt vielleicht schon überwunden

4. Eimer aufstellen
Wenn es draussen regnet, sammeln Sie mit allen Eimern und Gefäßen soviel Wasser wie möglich auf. Stellen Sie die gefüllten Eimer in die Wohnung bis der Höchsstand überwunden ist. Erst dann Tag für Tag die Eimer wieder entleeren.

5. Blumen giessen
(gilt nur für Zimmerpflanzen). Dabei bitte soviel Wasser verwenden, bis die Blumenerde kein Wasser mehr aufnehmen kann. Die Pflanzen werden es überleben.

6. Autokühler nachfüllen
Wann haben Sie sich das letzte Mal um Ihre Kühlflüssigkeit in Ihrem Auto gekümmert? Da passt sicher noch ein halber Liter rein. Was weg ist ist weg!

7. Eiswürfel produzieren
Nutzen Sie Ihre Gefriertruhe! Sollten Sie nicht genug Eiswürfelformen haben, nehmen sie Tupperdosen.

8. Wäsche nicht schleudern und nicht trocknen
Hängen Sie die Wäsche nass auf statt sie trocken zu schleudern und so das Wasser wieder dem Kreislauf zuzuführen. Diese Woche dürfen auch gerne mal wieder die Gardienen ran.

9. Schnaps statt Bier
Sie trinken jeden Abend 3 Liter Bier oder einen Liter Wein? Stellen Sie einfach mal für ein paar Tage auf Schnaps um. Ihre Niere wirds verkraften und die Leber ist eh schon durch.

10. Hochwasserwasser bei eBay versteigern.
Wenn Sie aus der Region kommen, füllen sie Plastikflaschen mit Wasser und verteigern Sie diese als „Original 2013er Hochwasserwasser“ bei eBay. Es wird Käufer geben, garantiert! Vergessen Sie bei der Preiskalkulation nicht den Flaschenpfand.

PS: Hochwasserkatastrophen sind für die Betroffenen immer etwas Schlimmes. Ganze Landstriche, Gemeinden, Städte und Straßenzüge werden überflutet. Doch es gibt Hoffnung: Es ist beeindruckend, wie viele Menschen aus den betroffenen Regionen zusammenhalten und sich gegenseitig „richtig“ helfen. Indem sie kräftig anpacken, Sandsäcke füllen und Staumauern bauen. Oder die Helfer versorgen, Unterkünfte bereit stellen, Geld spenden, Fahrzeuge, Pumpen und weiteres Material kostenlos zur Verfügung stellen oder einfach nur ranschaffen. Diesen Helden des Hochwassers gehört der ganze Dank! Und wenn Du jetzt irgendwie das Gefühl hast, dass Du auch „richtig“ helfen solltest, dann zögere nicht weiter. Es gibt noch viel zu tun. Auch wenn der Hochwasser-Scheitelpunkt erreicht wurde, das Wasser wieder zurück geht und die Medien vielleicht dann nicht mehr so massiv berichten. Dann gibt es immer noch viele Keller und Häuser vom Schlamm zu befreien und Wohnungen zu renovieren.

Burka gleich Eule? Eine Aufarbeitung

Gestern Abend gab es im Fernsehen mal wieder eine nette Diskussionrunde bei Anne Will, Thema Allahs Krieger im Westen. Mit dabei, die zum Islam konvertierte Schweizerin Nora Illi, total verschleiert – also mit Burka.

Wer jetzt erwartet, dass ich mich hier mit der Sendung oder dem unendlich komplizierten Thema des Islams auseinandersetze, der hat aber sich geschnitten. Das kann man nicht mal eben in einem Post. Oder zumindest kann ich das nicht.

Aber was mich beschäftigt hat war erst mal, warum bei Facebook ein Freund mit Schweizer Wurzeln etwas über „Die Eule“ bei Anne Will schrieb. Die Eule? Wo war denn da eine Eule? Ich fragte nach und bekam von einem anderen Facebook Mitglied den Hinweis, dass es im Tierreich eine Schleiereule gibt. Ahhh, verstehe… Eule -> Schleiereule -> Burka -> verschleiert. Hach, wie witzig. OK, abgehakt.

Der Facebook Beitrag war inhaltlich nicht besonders wertvoll, er drückte nur etwas von Unverständnis, Ablehnung, vielleicht Wut und Angst aus. In wenigen Worten: „Die Eule soll doch dahin gehen wo sie hingehört.“ Wo das genau ist wollte mir der Poster dann aber auch auf Nachfrage nicht verraten. Vermutlich sollte man um die Uhrzeit auch nicht versuchen ins Detail zu gehen.

Mein Gehirn beschäftigte sich dann also nicht mehr mit dem Facebook-Beitrag oder dem Islam, sondern ausschließlich mit der Frage: Warum macht die Burka einigen Menschen Angst, verunsichert und stößt auf Ablehnung? Spontan, also scheinbar tief verwurzelt? Evolutionsbedingt könnte man nun darauf hinweisen, dass wir unser Gegenüber gerne einschätzen wollen um zu sehen ob es Freund oder Feind ist. Aber in vielen arabischen Ländern scheint es das Problem nicht zu geben (oder?). Und die Evolution hat ja nicht nur im Westen stattgefunden.

Also habe ich in meinen Erfahrungen gekramt und gemerkt, dass es in der westlichen Kultur tatsächlich schon mit dem Kindesalter angefangen hat, dem verdeckten oder verschleierten Menschen mit Angst zu begegnen.

Es fängt an mit dem Gespensterspiel. Ein Kind oder die Mama Papa zieht sich ein weißes Bettlaken über den Kopf und spielt Geist. Schreiend laufen die kleinen Kinder davon. Sie vermuten zwar, dass unter dem Laken ein anderes Kind oder die Mama steckt… aber „man weiß ja nie“. Vielleicht ist es doch ein Geist? Sicher ist man sich erst, wenn man das Laken vom Kopf hebt. Und dann ist alles wieder gut. In arabischen Ländern ist vermutlich (ich bin kein Spezialist) der Vorgang des Entschleierns Zuhause so alltäglich, dass das Kind irgendwann nicht mehr nur glaubt, dass unter dem Laken die Mutter steckt, sondern es weiß. Also hinter der Verschleierung nichts mehr Böses erwartet wird, sondern etwas Gutes.

Im Westen dagegen begegnete man ein paar Jahre nach dem Bettlaken-Geist der „Panzerknacker Bande“ bei Dagobert Duck. Die wollen immer nur Klauen, sind Diebe und böse und nicht sehr schlau.

Sobald man was Älter ist, kommen die vielen Spielfilme hinzu. Böse Cowboys ziehen sich ihr Halstuch über das Gesicht bevor sie in Dodge City eine Bank überfallen oder bei der Winnetou-Serie hinterrücks Indianer meucheln. Und auch in vielen anderen und späteren Filmen maskieren sich die Bankräuber, Diebe und Verbrecher. Die übelsten und abartigsten Monster aus der Horror-Film Branche ziehen sich komische Masken auf bevor sie Ihre Opfer abschlachten.

In den Nachrichten sah man dann in den 80ern vermummte Demonstranten die mit der Schaufel auf Polizisten einprügelten oder später in Hamburg ganze Strassenzüge auseinander nahmen und Autos in Brand steckten. Vor ein paar Jahren kamen dann noch Bilder aus einem russischen Kino dazu, wo verschleierte Attentäterinnen mit am Körper befestigten Bomben Angst und Schrecken verbreiteten. Selbst nachdem sie schon tot waren.

Man sieht also… wenn man in seinen Erfahrungen zurückblättert, dann könnte man durchaus verstehen, dass es den Menschen im Westen sehr unbehaglich wird, wenn man auf eine vermummte oder verschleierte Person trifft. Das sorgt unterbewußt und spontan für sofortige Ablehnung. Das will man nicht fühlen, das will man nicht haben, geh bitte weg oder zieh dir das Laken vom Kopf. Ob diese Unbehangen jemals verschwindet? Vermutlich nicht bei den Menschen, die in den letzten 20-40 Jahren „negative“ Erfahrungen gesammelt haben.

Nachdem ich mich also mit dem Punkt auseinander gesetzt habe, verstehe ich vielleicht die spontane ablehnende Reaktion. Eine Lösung habe ich leider nicht :-(.Und ob ein Facebook Beitrag noch „spontan“ ist, bezweifel ich sehr.

Und das mit der Eule find ich immer noch nicht witzig.

Wer zum Teufel ist Tommy Wiseau?

Tommy Wiseau ist ein amerikanischer Schauspieler. Und Produzent. Und Drehbuchautor. Und Regisseur. Und ihr kennt ihn nicht???

Aber seinen Kultfilm „The Room“ aus dem Jahre 2003 kennt ihr doch, oder? Es ist wirklich ein Kult-Film. Man sagt, er ist der schlechteste und gleichzeitig zweitschlechteste Film aller Zeiten. Also sowohl in der Gegenwart, der Vergangenheit und der Zukunft. Und das in allen bekannten und noch zu entdeckenden Universen und den dazugehörenden Paralelluniversen. Und das macht ihm zum Kult.

Im englischsprachigen Raum, gibt es regelmäßig Filmvorführungen des Kunstwerkes. In Kinos, an Univesitäten oder bei Privatvorführungen bei Freunden. Und wenn man sich den Film anschaut, dann muss man einfach mitmachen. Man zieht sich seine Filmklamotten an und übt vorher eine gemeinsame Choreographie. An den richtigen Stellen werden Kommentare abgegeben, es wird gelacht und gegröhlt. Und weil die Menschen in der Gemeinschaft sowas gerne tun (egal ob beim Fußball oder eben beim schlechtesten Film aller Zeiten), gibt es eben eine eingeschworene Fangemeinde.

Und so spielt sich dann eine Vorführung des Machwerks ab:

YouTube Preview Image

Doch in Deutschland gibt es diese Fangemeinde kaum. Es gibt nichtmal einen Wikipedia Eintrag zu Tommy Wiseau. Nur auf der US Seite. Das wird sich nun aber sicher bald ändern. Denn die Süddeutsche Zeitung hat sich erbarmt und einen tollen Bericht zu Tommy Wiseau und dem Film the Room geschrieben.

Und sollte es doch schon Fans von „The Room“ geben, so bitte ich Euch einen Kommentar zu hinterlassen. Vielleicht mit Termin wer wann wo den Film vorführen will. Denn das dürfen wir uns doch nicht entgehen lassen.

2 Atomreaktoren in Südkorea abgeschaltet

Eigentlich wollte ich über Atomkraftwerke im Ausland nie was schreiben. Zumindest solange nichts passiert was zu uns „herüberwehen“ kann. Zu sehr bin ich damit beschäftigt, auch noch die letzten AKWs in Deutschland vom Netz zu bekommen. Mit Worten, Vorträgen und dem Verteilen von Hintergrundinformationen.

Dabei sind es eben manchmal genau diese kleinen Meldungen die uns schlagartig klar machen müssen, in was für einer Gefahr wir uns immer noch befinden. In Tschernobyl war es „menschliches Versagen“. In Fukuschima waren es „unvorhersehbare Ereignisse“. Und in Korea gibt es jetzt das Thema „Betrug“.

Was ist passiert? In Südkorea wurden heute zwei Atomreaktoren wegen minderwertiger Bauteile abgeschaltet. Diese waren als hochwertige Bauteile deklariert gewesen (was viel teurer ist). Es wurde also etwas Minderwertiges zum hohen Preis geliefert. Ein klarer (und gefährlicher) Betrug. Mittlerweile wurden Ingenieure und Mitarbeiter der Zulieferfirma verhaftet. Aufgeflogen ist der Betrug aber nicht, weil ein „TÜV Mitarbeiter“ die Teile entdeckte, sondern weil einer der Hintermänner wohl nicht genug von dem Geld abbekommen hat und so die Kollegen verpfiffen hat.

Nochmal zur Erinnerung: Wir sprechen hier von Atomkraftwerken. Von Atomkraftwerken in einem der führenden Industrienationen.

Was bedeutet das für Deutschland? Das neben „Katastrophen“, „menschlichem Versagen“, dem „unvorhersehbaren“, „Flugzeugabstürzen“ und „Terrorakten“ auch noch die Gefahr durch „Betrüger“ besteht. Alles theoretisch und praktisch bisher nur woanders passiert. Wieso wollen wir warten bis es bei uns soweit ist? Habt ihr auch nur den Hauch einer Ahnung was es bedeutet, wenn einer der deutschen Kraftwerken, die alle in der Nähe von Großstädten stehen, mal hobs geht? Ich spreche hier von 100.000 verstrahlten Menschen. Aber auch von 500.000 die ihre Heimat verlieren. Von 10.000 Firmen die Ihren Betrieb verlieren. Von Millionen die Ihren Job verlieren.

Und für was? Damit der Strom 3 Cent billiger ist?

SCHLUSS JETZT, schaltet die AKWs endlich ab! Sofort!

typisch US Film: Grüße aus der Hollywood Klischeekiste

Dinge, die wir ohne das Kino nicht wüssten:

(Vor über 10 Jahren haben wir hier schonmal diesen Beitrag veröffentlicht. Mal sehen wie aktuell er noch ist).

  1. Autos, die zusammenstoßen, gehen fast immer in Flammen auf.
  2. Alle Telefonnummern in Amerika beginnen mit den Ziffern 555.
  3. Ein Mann wird keinerlei Schmerzen zeigen, während er auf grausamste Art verprügelt wird, aber er wird zurückzucken, wenn eine Frau versucht, seine Wunden zu säubern.
  4. Während jeder Polizeiuntersuchung wird es notwendig sein, mindestens einmal ein Striptease-Lokal aufzusuchen.
  5. Wenn Ausländer unter sich sind, ziehen sie es alle vor, Englisch miteinander zu reden.
  6. Wenn man durch die Stadt gejagt wird, kann man üblicherweise in einer gerade vorbei ziehenden St. Patricks-Day-Parade untertauchen – zu jeder Zeit im Jahr.
  7. Alle Betten haben spezielle L-förmig geschnittene Bettdecken, welche bis zu den Achseln einer Frau, aber jedoch nur bis zur Taille des Mannes reichen, der neben ihr liegt.
  8. Der Polizeichef wird fast immer seinen Star-Detektiv suspendieren, oder ihm 48 Stunden geben, um den Fall zu lösen.
  9. Jede Einkaufstuete enthält mindestens ein langes französisches Baguette.
  10. Es ist für jedermann leicht, ein Flugzeug zu landen, wenn man nur von jemanden mündlich dazu angeleitet wird.
  11. Das Lüftungssystem eines jeden Gebäudes ist ein perfektes Versteck, niemand wird je auf die Idee kommen, dich dort zu suchen, und du kannst unentdeckt in jeden anderen Teil des Gebäudes wandern.
  12. Polizeiabteilungen machen mit ihren Beamten Persönlichkeitstests, um sicher zu gehen, dass sie absichtlich einem Partner zugeteilt werden, der ihr persönlicher Gegenpol ist.
  13. Von jedem Fenster in Paris aus kann man den Eiffelturm sehen.
  14. Alle Bomben sind mit elektronischen Zeitzündern ausgestattet, die große rote Displays haben, damit man genau weiss, wann sie hochgehen.
  15. Wenn man seine Pistole nachladen muss, hat man immer noch Munition, selbst wenn man vorher gar keine dabei hatte.
  16. Man wird höchstwahrscheinlich jede Schlacht überleben, es sei denn, man macht den Fehler und zeigt jemandem ein Bild von seiner Freundin, welche zu Hause auf einen wartet.
  17. Falls man sich als deutscher Offizier ausgeben will, ist es nicht nötig, die Sprache zu sprechen – ein deutscher Akzent genügt.
  18. Wenn deine Stadt durch eine bevorstehende Naturkatastrophe oder todbringenden Kreaturen bedroht ist, wird die Hauptsorge des Bürgermeisters der Touristenhandel oder die bevorstehende Kunstausstellung sein.
  19. Wenn man ein Taxi bezahlt, schaut man nicht auf sein Portemonnaie, wenn man einen Schein rausnimmt; man greift einfach wahllos einen raus und reicht ihn rüber. Es wird immer der genaue Fahrpreis sein.
  20. Küchen haben keine Lichtschalter. Wenn man nachts eine Küche betritt, öffnet man stattdessen den Kühlschrank und benutzt dessen Licht.
  21. Wenn Frauen in einem spukenden Haus sind, untersuchen sie irgendwelche sonderbaren Geräusche in ihrer enthüllendsten Unterwäsche.
  22. Mütter bereiten jeden Morgen routinemäßig Eier, Schinken und Waffeln für ihre Familie zu, auch wenn ihr Ehemann und die Kinder niemals Zeit haben, sie zu essen.
  23. Mittelalterliches Fussvolk hat perfekte Zähne.
  24. Jede Person, die von einem Alptraum erwacht, wird aufrecht im Bett sitzen und keuchen.
  25. Es ist nicht nötig, „Hallo“ oder „Auf Wiedersehen“ zu sagen, wenn man mit Telefongesprächen anfängt oder aufhört.
  26. Selbst wenn man auf einer schnurgeraden Straße fährt, ist es nötig, das Lenkrad alle paar Momente energisch nach links und nach rechts zu drehen.
  27. Es ist immer möglich, direkt vor dem Haus zu parken, welches man besuchen will.
  28. In einem Kampf, bei dem Kampfkunst im Spiel ist, spielt es keine Rolle, ob die anderen dir zahlenmäßig weit überlegen sind – deine Feinde werden dich geduldig einer nach dem anderen angreifen und in bedrohlicher Pose um dich herumtänzeln, bis du ihren Vorgänger außer Gefecht gesetzt hast.
  29. Wenn eine Person durch einen Schlag auf den Kopf bewusstlos geschlagen wird, wird sie niemals eine Gehirnerschütterung oder einen Schädelbruch erleiden.
  30. Keiner, der jemals in eine Autojagd, Entführung, Explosion, einen Vulkanausbruch oder eine Alien-Invasion verwickelt war, wird jemals einen Schock erleiden.
  31. Einmal aufgetragen, wird sich Lippenstift niemals abreiben – nicht einmal beim Schnorcheltauchen.
  32. Man findet immer eine Kettensäge, wenn man eine braucht.
  33. Jedes Schloss kann innerhalb von Sekunden mit einer Kreditkarte oder einer Büroklammer geöffnet werden – es sei denn, es ist die Tür zu einem brennenden Gebäude, in dem ein Kind eingeschlossen ist.
  34. Fernsehnachrichten enthalten meist einen Beitrag, der einen persönlich in genau dem Augenblick betrifft, in dem er gesendet wird.
  35. Noch eine kleine Anmerkung: In „Independence Day“ konnten die Windows-Erdcomputer problemlos mit denen der Außerirdischen kommunizieren. Was sagt uns das über unseren lieben Bill Gates?

Stresstest, Moratorium, Zäsur

Liebe Politiker,
Liebe Medien.

Für Euch bedeutet das sicher eine Zäsur. Ich werde nun ein 2 monatiges Moratorium starten und Euch auf die Münder schauen. In dieser Zeit läuft Euer persönlicher Stresstest. Wenn ihr denkt, das Wort Stresstest passt nicht so gut… es passt auch nicht zum Testen von Kernkraftwerksicherheit und auch schonmal gar nicht zum virtuellen Lasttest von Stuttgart 21. Abgesehen davon, sind die Worte total doof. (Doof kennt ihr doch?)

Oder um es mit Schillers Worten an Goethe zu sagen: „Des falschen Anstands prunkende Gebärden verschmäht der Sinn, der nur das Wahre preist“

Solltet Ihr weiter diese drei Worte Inflationär missbrauchen, werdet ihr abgewickelt.

Euer

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